Das Bodybuilding – Ein Sport der immer mehr in Mode kommt

Die hiesige Sportlerszene hat neben dem allgegenwärtigen Fußballsport natürlich viele weitere Sportarten zu bieten. So gehören Schwimmen, Laufen und Handball zu den meist ausgeführten Aktivitäten neben dem allseits gern gesehen und gern gespielten Fußballsport. Doch auch das Bodybuilding erfreut sich mittlerweile an einer großen Anhängerschaft und darf sich sogar als offizielle Sportart bezeichnen, was der „Körperbau-Szene“ lange Jahre verwährt blieb. Dennoch gilt es zwischen professionellem Bodybuilding samt der Teilnahme an Wettbewerben (bei dem der Körper zur Schau gestellt wird) und/ oder der Teilnahme an Gewichtsheber-Wettkämpfen (bei dem der Körper seine tatsächliche Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen muss) zu unterscheiden. Zudem gibt es einen sehr großen Anteil an Hobby-Bodybuildern, die ihren Körper aus rein ästhetischen Gründen oder aber auch aufgrund des praktischen Nutzens in Beruf und Karriere formen wollen. Für einen Sportler ist es zum Beispiel unabdingbar, bestimmte Muskeln besonders umfangreich und gezielt zu trainieren. Den einzelnen Klassen nach unterscheiden sich auch die vielen kleinen Teilbereiche des Bodybuildings: So spielt nicht nur die Anzahl und die Intensität der einzelnen Trainingsstunden, sondern auch die Ernährung und die einzelnen Bodybuilding-Strategien eine große Rolle.

Trainingsdisziplin beim Bodybuilding

Für einen professionellen Bodybuilder ist ein striktes Training eine Grundvoraussetzung. Je nach Trainingsplan wird deshalb auch an Wochenenden, Feiertagen oder sonstigen Feierlichkeiten trainiert, an denen andere Sportler auf ihr Hobby verzichten würden.
Außerdem gibt es verschiedene Trainingsstrategien. So trainieren viele Bodybuilder täglich, wobei an jedem Tag eine andere Muskelpartie trainiert wird. Andere setzen auf die klassische 1-Tag-Trainier-und-1-Tag-Erholung Strategie. Dabei wird bei jedem Training das gesamte Muskelbild, welches es zu bilden gilt, trainiert. Der nachfolgende Tag dient dem Körper dann zur Erholung und zur Regenration der beanspruchten Muskelfasern. Professionelle Bodybuilder bevorzugen in der Regel erstere, da diese durch die Teilnahme an Wettkämpfen auch oftmals Geld verdienen können. Hobbymäßig betriebener Bodybuilder-Sport wird jedoch meist mit der „1-Tag-Trainier-und-1-Tag-Erholung“ Strategie ausgeübt, wobei die Pausen zwischen den einzelnen Trainingseinheiten auch durchaus 2 Tage andauern können.

Die richtige Ernährung beim Muskelaufbau

Nicht nur das Training, sondern auch die Ernährung spielt beim Bodybuilding eine große Rolle. Denn um erfolgreich Muskeln aufbauen zu können, benötigt der Körper Eiweiße. Diese können aus natürlichen Quellen jedoch nur begrenzt bezogen werden. Zwar gelten eiweißhaltige Lebensmittel wie Hühnchenfleisch, Quark und Milchprodukte als wichtige Eiweiß-Lieferanten, doch um den extremen Bedarf eines professionellen Bodybuilders zu decken, sind oftmals Nahrungsergänzungsmittel hilfreich beziehungsweise notwendig, um die gewünschten Erfolge erzielen zu können. Hobby-Bodybuilder kommen jedoch auch oftmals mit regulärer, eiweißhaltiger Nahrung aus, sodass teure Zusatzprodukte vermieden werden können. Um einen extremen Muskelaufbau erzielen und halten zu können, sind jedoch meist sogenannte Protein Whey oder Vitamin-Eiweiß-Shakes einzunehmen. So kann für einen Profi-Bodybuilder die Menge der aufgenommenen Eiweißmoleküle bei bis zu zweieinhalb Gramm pro Kilogramm an Körpergewicht liegen. Ein Anfänger des Körperbausports kommt jedoch auch mit 0,8 Gramm Eiweißmolekülen pro Kilogramm an Körpergewicht aus.
Die Einnahme von Eiweißmolekülen ist übrigens völlig legal und wird zudem selbst vielen Nicht-Bodybuildern empfohlen, da Eiweiße als Enzyme, also als Schlüsselprodukte sämtlicher Stoffwechselvorgänge arbeiten. Auch die Einnahme von Aminosäuren, einer bestimmten Art an Eiweißkomplexen, die vom Körper nicht extra umgewandelt werden muss, kann den Muskelaufbau auf „natürlichem“ und zugleich legalem Wege fördern. Viele Bodybuilder belassen es jedoch nicht dabei: Anabolika, Bullen-Hormone und viele weitere verbotene, jedoch immer noch leicht zugängliche, Stoffe werden von vielen Anhängern der Sportlerszene ungeachtet der Folgen wie Nierenversagen und Impotenz regelmäßig und oft jahrelang eingenommen.

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